Nachhaltigkeit

Es war ein Sachse, der den Begriff bereits vor 300 Jahren prägte: Der Förster Carl von Carlowitz beschrieb in seinem Werk „Sylvicultura oeconomica“ wie der Wald „nachhaltend“ genutzt werden kann, was bedeutet, dass nur soviel Holz entnommen wird, wie nachwächst. Heute gilt Carlowitz als Wegbereiter einer Green Economy.

Wir finden, dass Nach-haltigkeit wichtiger den je ist und haben unsere Verantwortung erkannt. Auf dem Birkenhof versuchen wir möglichst nachhaltig zu planen, zu bauen und zu leben.

Unser Haus ist ein Energieplus-Haus, auf dem Birkenhof wird mehr Energie erzeugt als verbraucht. Den Strom erzeugt unsere eigene Solaranlage. Für die Nacht wird der Strom in einer Batterie zwischengespeichert. Überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist und unsere Gäste können ihre Elektro-autos tagsüber kostenlos laden!

Geheizt wird ausschließlich mit Holz aus unserem eigenen Wald, selbst das Badewasser wird mit dieser regenerativen Energie bereitet.

Eine Wand-Heizung sorgt für ein erstklassiges Raumklima - eine Heizart, die schon die Alten Römer kannten. Dabei werden alle  Außenwände beheizt und es gibt keine kalten Oberflächen im Haus.

Das Haus selbst wurde unter ökologischen Gesichtspunkten saniert. Die Wände sind Lehmverputz, was zusätzlich für ein angenehmes Raumklima sorgt. Verbaut wurde viel heimisches Kiefernholz, teil-weise aus unserem eigenen Wald. Die Kieferndielen wurden lediglich geölt und blieben ansonsten unbehandelt. Bei der Reno-vierung haben wir langlebige und damit nachhaltige Materialien verwendet. Das Haus ist über 150 Jahre alt und wird dadurch hoffentlich noch lange erhalten bleiben.